1. Henkel-Preis der Jury der Biennale Austria 2006
Tran Trong Vu / Vietnam
Für sein politisches Labyrinth "Viva la Politica", welches kritisch den
Einfluss der Werbung auf aktuelle Politik und ihre Inhalte beleuchtet
wurde Tran Trong Vu mit dem 1.Henkel-Preis der Jury ausgezeichnet.
Sichtlich erfreut nahm der vietnamesische Installationskünstler den
mit € 2 500 dotierten Preis entgegen.
2. Henkel-Preis der Jury der Biennale Austria 2006
Herwig Maria Stark / Österreich
Auf die reine Physiognomie des menschlichen Gesichtes reduzierte,
ausdrucksstarke Werke des aufstrebenden Salzburgers entwickelten
sich immer mehr zu einem Highlight im prominent besetzten Hauptsaal
der Biennale Austria.
"What´s next", der Titel eines seiner prämierten Werke, dachte sich wohl
die Jury und spielte den Ball an Stark weiter.
In Begleitung seiner charmanten Managerin Elisabeth Rass wußte Herwig Maria Stark den mit € 1 000 dotierten 2. Henkel-Preis der Biennale Austria gebührend zu feiern.
3. Henkel-Preis der Jury der Biennale Austria 2006
Gerald Thomaschütz / Österreich
"Am Nachmittag", ein monumentales Werk des in Grades/Kärnten
geborenen Gerald Thomaschütz steht exemplarisch für die Männertypen
im Werk des ausgebildeten Konzertpianisten.
Gemeinsam mit seiner Familie feierte Gerald Thomaschütz den mit € 500
dotierten 3.Henkel-Preis der Biennale Austria.
CADILLAC-Ehrenpreis der Biennale Austria gestiftet von Maxumcars
Carole A. Feuerman / USA
Für Ihr umfassendes Lebenswerk im Bereich der hyperrealistischen
Skulptur wurde die in New York City lebende Amerikanerin Carole A.
Feuerman mit dem Maxum-Ehrenpreis honoriert.
Fast 30 Jahre lang setzt Feuerman weltwei Massstäbe in
Ihrem Wirkungsbereich und zeichnet sich als großzügige Förderin
junger Talente in Ihren Feuerman Studios in NYC aus.
Ihre Anwesenheit bei der Biennale unterstrich wahrlich das Motto der
Marke Cadillac ,"Art & Vision".
Es war eine Freude die Grande Dame des Hyperrealismus mit Ihrer aus
Kunstharz und Öl gefertgten Grande Catalina in Österreich willkommen
zu heissen.
Ing. Patrick Plamenig von Maxumcars überreichte Carole A. Feuerman
den mit € 2 000 dotierten Ehrenpreis. Man sah die beiden noch lange
Fachsimpeln, da wie sich herausstellte auch Feuerman ein Fahrzeug
der Marke Cadillac fährt.
Biennale-Preis für Malerei
Shpend Bengu / Albanien
Seit vielen Jahren um die Promotion albanischer Kulturschaffender bemüht,
vertrat Shpend Bengu mit Stolz und Engagement sein Land bei der Biennale
Austria 2006. Der impulsive und sympathische Künstler und Professor für
Grafik knüpfte während seiner Anwesenheit in Kärnten viele Freundschaften
und beeindruckte immer wieder mit umfassendem Wissen aus allen
Bereichen der bildenden Kunst.
Sein prämiertes Gemälde "Town without childhood" erinnert auf
bedrückende Art und Weise an die verwaisten alten Dörfer in Bengus
Heimat ohne es jedoch zu verabsäumen durch lichterfüllte Gassen und
offene Türen Optimissmus für die Zukunft zu versprühen.
Wir gratulieren zu € 500 für den Biennale-Preis für Malerei.
Biennale-Preis für Grafik/Installation
Gina Brezini / Bulgarien
Brezinis mehrfachbelichtete Momentaufnahmen urbaner Ballungszentren
verstehen es auf unnachahmliche Weise, die Seele einer Stadt
einzufangen. Die sensible Gina Brezini wurde bereits weltweit
ausgezeichnet und erfuhr nun auch in Österreich ein Würdigung Ihrer
grossartigen Arbeit.
Durch die kurzfristige Unterstützung seitens der Privatbrauerei Hirt,
vertreten bei der Biennale Austria durch Ing. Willi Schnitzler, kann sich
Gina Brezini über € 500 freuen.
Biennale-Preis für Skulptur
Virgilius Moldovan / Rumänien
Sein über 3 Meter grosser,aus Silikon gefertigter nackter Picasso begrüßte
in der Eingangshalle die BesucherInnen der Biennale Austria 2006.
Der rumänische Künstler Virgilius Moldovan stellte nach 2002 wieder ein
Meisterwerk zur Schau. Sein kreatives Schaffen wurde mit dem Biennale
Preis für Skulptur gewürdigt.
Auch der Biennale-Preis für Skulptur wurde von der Privatbrauerei Hirt mit
€ 500 unterstützt.