Biennale-Austria 2006: Im Herzen Europas  

Presseaussendung

 

Biennale im Herzen Europas

Kärnten steht immer häufiger im Mittelpunkt künstlerischer Großereignisse im Alpen-Adria-Raum. Das jüngste Beispiel liefert die Zweite Internationale Biennale für Bildende Kunst Austria, die vom 2. bis 10. September in der Gemeinde Hüttenberg stattfindet. "67 Maler, Bildhauer und Aktionisten aus 20 Nationen dokumentieren die Weltoffenheit der Heinrich-Harrer-Gemeinde mit ihrem im Bau befindlichen Tibetzentrum, der Uni-Zweigstelle und den zehn Museumsstandorten", freut sich Biennale-Präsident Initiator Prof. Harry Jeschofnig über das Engagement der Verantwortlichen in Kärnten. "Freilich, Parteipolitik ist keine im Spiel. Wir sind aber für jede Unterstützung dankbar", so Jeschofnig.

Ausstellungsort ist die einstige Bergbauanlage Heft, die von Architekt Günther Domenig mit einer kühnen Konstruktion erweitert wurde und ein idyllisches Ambiente bildet.

 

 Zu den prominenten Biennale-Teilnehmern zählen die heimischen Künstler Cornelius Kolig, Hans Staudacher und Hermann Nitsch. Ein Glücksgriff ist Jeschofnig und seinem Sohn Michael, dem Koordinator der Biennale, mit H.R. Giger gelungen, der mit seinen Retrospektiven in Paris, Prag und Wien gefeiert wurde und wird. Mit dabei auch der Pekinger Kurator Xia Xiaowan mit seinen Glasbildern und der New Yorker Notismus-Künstler Ron Burkhardt mit den Kühlschrank-Kreationen. Für Aufsehen dürfte wieder der rumänische Realist Virgilius Moldovan mit einem Picasso-Akt sorgen. Dabei auch die Preisträger der ersten Biennale Carole Feuerman aus den USA und der Grieche Jannis Markopoulos.

Jeschofnig ist zuversichtlich, dass sich die Biennale nicht nur zu einem Publikumshit und zu einer Fixeinrichtung entwickelt, sondern der Region auch einen geistigen und kulturellen Stempel im Herzen Europas aufdrückt.

 

 


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